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07. September 2010

Einen Lackschaden am Auto sollte man schnell beheben

Jeder kleinere Schaden an einem Auto kann ohne Reparatur zu einem größeren Problem werden. Das gilt sowohl für technische Schäden als auch für optische Schäden an der Karosserie und am Lack.

Kleinere Beschädigungen des optischen Eindrucks wie Kratzer im Lack lassen sich dabei leicht wegpolieren. Solche kleinen Lackschäden entstehen sehr oft um die Schlösser herum, wenn der Schlüssel nicht direkt passend eingeführt wird. Auch andere Schlüssel am Schlüsselbund können Schäden verursachen. Aber auch kleine Fahrfehler können zu solchen Schäden führen. Am bekanntesten ist dabei wahrscheinlich der sogenannte Parkrempler, das heißt, wenn beim Einparken mit einer Ecke des Autos eine Begrenzung berührt wird. Besonders an den Pfeilern in Parkhäusern kann man sehr oft sehen, dass diese Ziel von Autos geworden sind.

Solange solche Schäden oberflächlich bleiben, sind sie nur ein optisches Problem. Oberflächlich heißt dabei, dass nur die oberen Lackschichten beschädigt sind. Moderne Autolacke bestehen heute aus mehreren Schichten – einer Grundierung, dem Farblack in mehreren Schichten sowie einem Klarlack als Schutz gebende Deckschicht. Richtig problematisch wird eine Beschädigung, wenn sie durch die Grundierung hindurchgeht und das darunterliegende Blech freiliegt. Wird ein solcher Schaden nicht zeitnah behoben, kann das freiliegende Blech anfangen zu rosten. Und dann hat man ein größeres Problem, denn wird der Rost nicht restlos vor einer neuen Lackierung entfernt, rostet das Blech womöglich unter dem Lack weiter und wirft dann hässliche Blasen, von dem Schaden für das Blech einmal ganz zu schweigen.

Andere Probleme am Lack können auftreten durch Umwelt- oder Natureinflüsse. Der Umweltaspekt kann dabei UV-Licht sein, das den Lack besonders älterer Fahrzeuge ausbleichen lassen kann. Natureinflüsse können Baumharz oder Vogelkot sein. Besonders Vogelkot ist sehr aggressiv und ätzend. Wird er nicht schnell entfernt, greift er den Lack an und sorgt für unansehnliche Stellen auf der Karosserie. Das Problem bei nicht entferntem Baumharz ist das Aushärten des Harzes. Dadurch ist das Harz schon nach kurzer Zeit nur noch sehr schwer zu entfernen, sodass sich eine regelmäßige Autowäsche empfiehlt, wenn das Fahrzeug unter Bäumen geparkt werden muss. Bei bereits angetrocknetem Harz empfehlen sich spezielle Harz-Entferner aus dem Fachhandel.

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