1989 wurde der Knoblauch zur Heilpflanze des Jahres gewählt. Damit sollte u.a. auf seine Anwendungsmöglichkeit hingewiesen werden: sei es zur Linderung eines erhöhten Blutdruckes, von Darmbeschwerden und Verhinderung einer Arterienverkalkung. Die Knoblauchzwiebel, in Pulverform zu Tabletten verarbeitet, wird heute gern als Nahrungsmittelergänzung geschätzt.
Der Knoblauch, ursprünglich im Fernen Osten beheimatet, wird der Gattung der Lauchgewächse zugeordnet. In Europa ist er seit dem Mittelalter bekannt und wurde sowohl in der Küche als auch zur medikamentösen Verwendung eingesetzt. In der Speisenzubereitung diente er auch der Geschmacksintensivierung und fand seinen Einsatz bei kalten und warmen Speisen sowie bei Zusätzen verschiedener Suppengerichte. Über die besonderen heilsamen Wirkungen der Zwiebelpflanze ist sich die Wissenschaft noch nicht einig, wenn auch einige chemische Substanzen bekannt sind, die als gesundheitsfördernd eingestuft werden. Betrachtet man aufmerksam die medizinischen Niederschriften unserer Vorfahren, so wird der ganze Anwendungsbereich dieser Heilpflanze deutlich. Gerade auf dem Gebiet der Wundbehandlung hat sie sich unentbehrlich gemacht. Heute aber wird der Knoblauch in immer stärkerem Maße - auch kombiniert mit anderen Heilpflanzenauszügen - in Tablettenform genommen.
Knoblauch Tabletten sind bereits seit einigen Jahren auf dem Markt. Ihr Pulver gilt als hoch konzentriert, aber dabei auch als beinahe geruchsneutral - eine Eigenschaft, die von den Konsumenten besonders geschätzt wird. Ein weiterer Anlass, Knoblauch in Tablettenform zu bevorzugen, ist seine bequeme Erreichbarkeit. Es genügt ein Griff ins Regal. Und es soll nicht verschwiegen werden: Knoblauch hält Dämonen und Vampire fern.