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22. Juli 2010

Beratende Berufe - der Weg in die Selbstständigkeit

Für alle die, die sich keine Zukunft in ihrem jetztigen Beruf vorstellen können, gibt es die Alternative als freiberuflicher Berater. Doch birgt dieser Schritt enorme Gefahren für die eigenen Finanzen.

Der Bedarf an Berufen, in denen eine beratende Tätigkeit ausgeübt wird, steigt unaufhörlich an. Dies ist auch kein Wunder, denn im wirren Paragraphen-Dschungel der deutschen Rechtsprechung sind gerade Berater mit juristischer Ausbildung sehr gefragt. Aber auch Finanzberater mit einer wirtschaftlichen Ausbildung stehen hoch im Kurs. Darüberhinaus gibt es allerlei Lebensberater, die in der Regel eine pädagogische Ausbildung genossen haben. Sogar mit einer philosophischen Ausbildung lassen sich einige in der Beraterbranche nieder und bieten ihre Arbeit als Unternehmensberater hinsichtlich Firmenpolitik und -philosophie an. Das eine, was all diese Berufe gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie alle auf Selbstständigkeit beruhen. Somit geht man zwar ein enormes Risiko ein, wenn man den Schritt in diese Branche wagt, aber man kann durchaus großen finanziellen Erfolg erwirtschaften, wenn man sich einen guten Ruf gemacht hat.

Interessiert man sich nun selbst für solch eine Berufswahl, so sollte dies gut überlegt werden. Ein gesicherter Arbeitsplatz mit Festanstellung und monatlich zu erwartendem Lohn sollte ein schwerwiegendes Argument dafür sein, nicht den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Erfüllt die ausgebüte Tätigkeit dennoch nicht mehr die eigenen Erwartungen an einen Beruf, kommt man täglich frustriert von der Arbeit und möchte am liebsten sieben Tage die Woche Wochenende haben, dann sei demjenigen gesagt, dass das Dasein als Selbstständiger eine Verdopplung der Arbeitszeit mit sich führen wird, dass es kein gesichertes Gehalt mehr gibt, man oft wochenlang auf sein Geld warten muss und dass man sich am Anfang seinen Kundenkreis leider nicht aussuchen kann. Wer dennoch dem Schritt in die beratende Selbstständigkeit nicht abgeneigt ist, der sollte, wenn er nicht zuvor ein Studium genossen hat, sich eine Spezialisierung auf einem bestimmtem Gebiet, wie oben bereits geschrieben, aneignen.

Hat man den Schritt nun gewagt und erste Aufträge zur Zufriedenheit seiner Auftraggeber erledigt, so hat man sich schon mal einen guten Ruf in der Branche gemacht. Weitere Aufträge von größeren Kunden können erwartet werden.

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