Wer an einen Italienurlaub denkt, denkt wahrscheinlich an die schönen Badestrände, die historischen Städte der Toskana, die landestypische Küche oder an die bekannten Bauten aus Römerzeit und Renaissance. Aber in den letzten Jahren entdeckten auch immer mehr Angelbegeisterte Italien für sich.
Das war eine Frage der Zeit, wenn man bedenkt, wie viel Fisch in Italien auf den Tisch kommt und wie viele malerische Fischerdörfer es entlang der Küste zu entdecken gibt. Nachdem, als Kontrastprogramm zu den kulturellen Aspekten des Landes, verschiedene Wassersportarten wie Segeln inzwischen fest zum Touristenrepertoire gehören, kommen nun auch immer mehr Angelschulen hinzu. Sowohl an den Seen im norditalienischen Raum als auch an der Küste finden sich immer mehr Angelurlauber ein, denn Italien verfügt über ein reiches Fischvorkommen.
Für Angler, die sich auf die Angeltechnik auf dem Meer spezialisiert haben, warten im italienischen Angelgebiet Unterschiede im Vergleich zu mitteleuropäischen Gebieten. Die See ist gerade in Küstennähe sehr ruhig, weshalb auf leichtes Angelgerät, wie es zum Süßwasserangeln benutzt wird, zurückgegriffen werden sollte. Zu den beliebten Angelgebieten zählen neben den Häfen und Molen auch die Felsküsten.
Wer über keine eigene Ausrüstung verfügt, kann sich eine leihen. Fischerboote können gemietet werden oder es bieten sich Sammelboote an, au denen man in kleinen Gruppen angeln kann. Da Angeln in Italien zunehmend beliebter wird, haben sich einige Ortschaften auf Angeltouristen eingestimmt und bieten spezielle Unterkünfte an.